Guide

Erfüllen Sie die neuen Anforderungen an die Cyberversicherung. Reduzieren Sie neue Cyberrisiken.

Ein praktischer Leitfaden zur Identitätssicherheit für Cyberversicherungen, vom Ausfüllen des Fragebogens bis zur Durchsetzung der Kontrolle zur Laufzeit.

Versicherer stellen immer anspruchsvollere Fragen zur Identität, und die Diskrepanz zwischen Dokumentation und tatsächlicher Umsetzung entscheidet zunehmend über Vertragsverlängerungen und Schadensfälle. Dieser Leitfaden zeigt Sicherheits- und Identitätsmanagern, wie sie diese Diskrepanz überbrücken können.

Hier finden Sie den Leitfaden.

KI skaliert Angriffe. Identität bestimmt das Risiko.

2bn

Im Jahr 2025 wurden schätzungsweise 2 Milliarden Zugangsdaten durch Infostealer-Malware erbeutet.

47 %

Bei 47 % aller Ransomware-Versicherungsansprüchen handelt es sich um gestohlene Zugangsdaten als ersten Zugriffspunkt.

276m

276 Millionen dieser Anmeldeinformationen enthielten aktive Session-Cookies – genug, um die Multi-Faktor-Authentifizierung vollständig zu umgehen.

Recorded Future (2025); Coalition Cyber ​​Threat Index 2025

Was beinhaltet der umfassende Leitfaden zur Identitätssicherheit für Cyberversicherungen?

CyberInsuranceBook_mock-up_02

Das Bestehen des Fragebogens ist nicht dasselbe wie eine Risikominderung.

Die Cyberversicherung folgt einem bekannten Zyklus: Prüfung, Behebung des Problems, Verlängerung. Angreifer halten sich nicht an diesen Zeitplan.

Die meisten Identitätskontrollen sind zwar abgeschlossen, weisen aber dennoch kritische Lücken auf. Zum Beispiel: 

  • MFA, die die Cloud abdeckt, aber nicht die interne Authentifizierung
  • Privilegierte Konten, die sich außerhalb des Tresors befinden
  • Dienstkonten, die unüberwacht im Hintergrund kritischer Prozesse laufen.

Dies sind die Lücken, die bei einer punktuellen Prüfung übersehen werden, und die Wege, die Angreifer nach dem Login nutzen.

Organisationen, die das Risiko tatsächlich reduzieren, setzen Kontrollen zur Laufzeit durch und bewerten jede Authentifizierung, jede Berechtigungsanfrage und jeden Zugriffsversuch in Echtzeit.

Genau das verschiebt die Diskussion in der Versicherungsbranche von „Das haben wir eingesetzt“ hin zu „So wehren wir einen Angriff in Echtzeit ab“.

privilege_user.svg

Versicherer und Angreifer interessieren sich für dasselbe: Funktionieren Ihre Kontrollmechanismen im entscheidenden Moment?

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Cyberversicherungslage verbessern können, indem Sie Identitätslücken schließen und den Schutz zur Laufzeit durchsetzen – für jeden Benutzer, jedes privilegierte Konto, jedes Dienstkonto und jeden KI-Agenten.

Häufig gestellte Fragen

Welche Identitätskontrollmaßnahmen fordern Cyberversicherer?
Die meisten Fragebögen fragen mittlerweile nach MFA-Abdeckung, privilegierten Zugriffskontrollen und der Transparenz von Dienstkonten, da gestohlene Zugangsdaten einen Großteil der Ransomware-Ansprüche verursachen. Versicherer gehen jedoch über reine Checklisten hinaus. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von KI-Angriffen fordern sie den Nachweis, dass diese Kontrollen im Ernstfall tatsächlich greifen und nicht nur auf dem Papier existieren.
Indirekt ja. Die Verpflichtungen des EU-KI-Gesetzes für risikoreiche KI-Systeme umfassen Anforderungen an Cybersicherheit und menschliche Aufsicht. Finanzsektorregeln wie DORA (Digital Operational Resilience Act der EU) verpflichten Banken und Versicherer bereits dazu, KI- und Technologierisiken von Drittanbietern selbst zu steuern. Versicherer wenden dieselbe Logik auf Versicherungsnehmer an: Viele fragen mittlerweile, ob jeder KI-Agent eine eindeutige Identität, Zugriffsrechte mit minimalen Berechtigungen und protokollierte Aktivitäten besitzt – und nicht nur, ob die Technologie eingesetzt wurde. Die EU hat kürzlich einige Fristen des KI-Gesetzes auf 2027 verschoben, doch Versicherer warten nicht erst auf dessen Durchsetzung, um entsprechende Fragen zu stellen.

Ja, obwohl es sich noch um ein aufstrebendes Gebiet handelt. KI-Systeme authentifizieren sich und agieren autonom, oft mithilfe von überprivilegierten, nicht-menschlichen Identitäten, die außerhalb bestehender Kontrollmechanismen liegen. Versicherer fragen sich zunehmend, wie diese Identitäten erkannt, kontrolliert und überwacht werden – nicht nur, ob KI eingesetzt wird. Auch der regulatorische Druck geht in diese Richtung: Die Hochrisikoregeln des EU-KI-Gesetzes (jetzt für Dezember 2027 angesetzt) ​​und Rahmenwerke für den Finanzsektor wie DORA erwarten von Unternehmen, dass sie automatisierte Systeme steuern und protokollieren, anstatt sie einfach nur einzusetzen.

Active Directory (AD) verfügt über keine integrierte Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und ist häufig der Ort, an dem sich privilegierte Konten und nicht-menschliche Identitäten unkontrolliert ansammeln, was es zu einem Hauptgrund für Ransomware-Ansprüche macht. Versicherer wie Arch, Beazley Security, Sompo und Howden erkennen dies an. Silverfort speziell um diese AD-Sicherheitslücke zu schließen, ohne die AD-Performance zu beeinträchtigen. Erfahren Sie, wie schnell und effektiv AD-Sicherheit für die Qualifizierung im Bereich Cyberversicherungen funktioniert.